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Spielberichte vom 31.03.2019

Sensationeller Erfolg der „Ersten“ gegen Lay

Wollte die 1. Mannschaft im Vorfeld die drohende Niederlage gegen den Tabellenzweiten der 1. Bezirksliga, den TSV Lay I, in Grenzen halten, so wuchs das Grafschafter Sextett über sich hinaus und zwang die Gäste von der Mosel mit 9:7 in die Knie. Dabei produzierten die Einheimischen durch den Verlust aller drei Eingangsdoppel einen klassischen Fehlstart. Diesen Vorsprung konnte Lay auch bis zur 6:3-Führung verteidigen. Dann leitete Stefan Ockenfels mit seinem zweiten Einzelsieg am Spitzenpaarkreuz die Aufholjagd ein. Durch insgesamt fünf Siege in Folge drehte die „Erste“ die Partie und ging mit 8:6 in Front. Lay konnte zwar noch auf 8:7 verkürzen, ehe Stefan Ockenfels/Peter Klöckner nach fast vier Stunden im Schlussdoppel den Siegpunkt setzten. Einen Riesenanteil an diesem Überraschungscoup hatten auch Marvin Krupp mit zwei brillanten Erfolgen in der Mitte und Justus Ulrich mit zwei glänzenden Siegen am unteren Paarkreuz. Stark spielten im zweiten Durchgang zudem Peter Klöckner, der die Nummer zwei der Gäste bezwang, und Domenic Wamig, der am mittleren Paarkreuz seinen Gegner im Griff hatte, auf. Mit dieser eindrucksvollen Vorstellung unterstrichen die Gastgeber, dass sie bei einer echten Mannschaftsleistung auch mit den Spitzenteams mithalten können. Begeistert zeigten sich neben den Akteuren auch die Fans über den Sieg und Tischtennissport vom Feinsten. Enttäuscht waren natürlich die Gäste aus Lay, die durch die Niederlage ihre Titelambitionen begraben müssen.

TTF Remagen I – TTC Karla II  9:3

Auch im letzten Kellerduell der 2. Bezirksliga hielten die Personalprobleme bei der 2. Mannschaft an. Diesmal fehlte außer Peter Hellenthal auch Spitzenspieler Christian Drescher.
Ersatz musste aus der 4. Mannschaft geholt werden, da die „Dritte“ zur gleichen Zeit im Einsatz war. Das Duell der beiden Absteiger offenbarte einmal mehr die Schwäche der 2. Mannschaft. Auch beim Tabellenvorletzten Remagen standen die Grafschafter auf verlorenem Posten. Vor allem die Höhe der Niederlage ist kaum nachvollziehbar. Pluspunkte verbuchten nur die Ersatzspieler Wolfgang Meyer/Max Hebestreit im Doppel sowie im Einzel Wolfgang Meyer und Frank Powelz, der einen 4:10-Rückstand im Entscheidungssatz noch in einen 12:10-Sieg verwandelte.

TTC Karla III – SC Sinzig/Ehlingen IV  4:9

Die 3. Mannschaft hat den Kampf um den Titelgewinn endgültig aufgegeben. Nach der Niederlage  gegen Ahrweiler vor zwei Wochen waren die Chancen sowieso erheblich gesunken, da Altenahr inzwischen mit drei Punkten Vorsprung die Kreisligatabelle anführt. Im Spitzentreffen um den 2. Platz mussten die Grafschafter mit einem Verlegenheitsteam antreten, da mit Uwe Fischer, Andreas Schneider, Klaus Scholz und Wolfgang Schneider gleich vier Akteure nicht zur Verfügung standen. Damit war die Bahn für die vierte Garnitur der Kombinierten frei. Kurioserweise sorgten die jugendlichen Ersatzspieler Torge Götte und Moritz Ulrich im Einzel und im Doppel für drei der insgesamt vier Gegenzähler. Der ebenfalls stark aufspielende Oliver Retterath war einmal erfolgreich.

TTF Remagen II – TTC Karla V  8:1

Die Niederlage der 5. Mannschaft fiel eindeutig zu hoch aus, da von sechs Spielen im Entscheidungssatz fünf an die in Bestbesetzung angetretenen Römerstädter gingen. Den Ehrenpunkt markierten Gottfried Schneider/Walter Mombauer im Doppel.

SG Sinzig/Ehlingen V – TTC Karla VI  8:1

Der Tabellenführer erwies sich für die 6. Mannschaft um eine Nummer zu groß. Den einzigen Gegenzähler verbuchte der als Ersatz eingesprungene Schüler Moritz Ulrich.

TTC Karla VIII – SV Barweiler II  8:0

Der Kantersieg der 8. Mannschaft über Schlusslicht Barweiler war nur eine Formsache. 24:1 Sätze bestätigen dies mehr als deutlich.

Damen

SG Mühlbachtal I – TTC Karla  8:4

TTC Zugbrücke Grenzau – TTC Karla  7:7

Das Damenteam verpasste den endgültigen Befreiungsschlag im Kampf um den Klassenverbleib. War die Niederlage beim Tabellenzweiten Mühlbachtal noch einkalkuliert, so bedeutet das Remis in Grenzau eher einen Punktverlust und hat die Abstiegsgefahr noch nicht gebannt. Zwar beträgt der Abstand zum zweiten Abstiegsplatz drei Zähler, aber es stehen für die bedrohten Teams noch einige Spiele aus.
Während in Mühlbachtal Andrea Guhlich mit drei Einzelsiegen überragte, gelang dieses Kunststück Patricia Rech in Grenzau. Hier gewann Andrea Guhlich zwei Einzel und mit ihrer Schwester Monika Meyer das Doppel. Den siebten Zähler steuerte Monika Meyer bei.

Jugend

SV Windhagen III – TTC Karla II  3:8

Die 2. Jugend brachte von ihrer Westerwaldtour den ersten Sieg in der Frühjahrsrunde mit. Angeführt von dem großartig auftrumpfenden Dreifach-Sieger Moritz Ulrich sorgte eine geschlossene Mannschaftsleistung für den Erfolg.
Im Regionspokal verpasste die 2. Jugend ohne den erkrankten Moritz Ulrich durch eine 2:4-Niederlage gegen TuS Mayen I den Einzug in die Endrunde. Matheo Harwardt im Einzel und mit Philip Hansen im Doppel verdiente sich gute Noten.

TTC Karla III – TTV Andernach III  8:2

Durch den Sieg über die Andernacher dritte Garnitur übernahm die 3. Jugend mit 8:2 Punkten die Tabellenspitze in der 1. Kreisklasse. Gideon Lenz und Tobias Braun blieben im Einzel und im Doppel ungeschlagen. Kim Bornschein mit zwei Erfolgen und Sina Biernath mit einem Erfolg besorgten den Rest.

TTC Karla IV – TTG Kalenborn/Altenahr II  8:4

Beim Sieg über die Kombinierten überzeugte vor allem Florian Hohenschurz mit zwei Einzelerfolgen an der Spitze und dem Gewinn des Doppels mit Jan-Luca Poltorak, der auch zweimal im Einzel erfolgreich war.

TTC Karla V – TTC Kripp II   1:8

Gegen den Spitzenreiter der 4. Kreisklasse hatte die 5. Jugend einen schweren Stand und kam nur durch ihren besten Spieler, Elias Lafontaine, zum Ehrenpunkt.

Vorschau

In den Heimspielen am Freitag, 05.04., 20 Uhr drohen der 6. Mannschaft gegen den TuS/PSV Bad Neuenahr-Ahrweiler III ebenso wie der 7. Mannschaft gegen den TTV Oberwinter II Niederlagen.
In einem Nachholspiel muss das Damenteam am Samstag an die Mosel reisen. Beim TuS Mosella  Schweich dürften die Trauben für das Grafschafter Quartett allerdings zu hoch hängen.







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